Kleiner Leitfaden der Konzertzither.
Die Konzertzither gehört zu
den Instrumenten, mit denen ein mehrstimmiges Spiel möglich ist. Sie
hat zwei Spielbereiche: das Griffbrett und die Freisaiten.
Mit Griffbrett und Freisaiten ist auf jeden Fall ein zweistimmiges Musizieren
möglich, mit zwei Zithern lässt sich also ein vierstimmiger Satz
ereichen. Die fünf Griffbrettsaiten sind auf a` / a`/ d`/ g / c. gestimmt.
Die Saiten sind durch Bünde abgeteilt und werden mit der linken Hand
gegriffen. Der Anschlag der Griffbrettsaiten erfolgt mit dem Daumen der
rechten Hand mithilfe eines Rings (eine Art Plektrum), der über den
Daumen gezogen wird. Der Tonumfang auf dem Griffbrett reicht von c – a```.
Die erste Lage auf dem Instrument reicht bis e``. Mittlerer Schwierigkeitsgrad
heißt etwa bis zur fünften Lage mit dem Spitzenton c```. Das
Griffbrett wird im Violinschlüssel notiert.
Die Freisaiten werden mit den Fingern
der rechten Hand gegriffen. Sie sind in Quart-/Quint-Stimmung nach dem
Quintenzirkel angeordnet. Der Tonumfang reicht von f ` bis F, die Freisaiten
durchlaufen zweimal den Quintenzirkel, anschließend folgt noch ein
dritter Quintenzirkel, auf der Zither Kontrasaiten genannt. Diese sind
chromatisch gestimmt. Bei großen Konzertzithern ist dieser Quintenzirkel
vollständig, tiefster Ton ist dann das Kontra-F.
Schülerzithern haben meistens
weniger Kontrasaiten, aber auch die kleinste Schülerzither hat wenigstens
drei Kontrasaiten, dann üblicherweise auf F, E und D gestimmt.
Die Freisaiten werden im Bassschlüssel notiert.